Tanzen


1. Warum Tanzen?

Tanzen ist ein Freizeitsport, den man zu zweit oder aber auch einzeln, auf jeden Fall in Gruppen von Gleichgesinnten aus übt. Der Spaß an der rhythmischen Bewegung zur Musik ist für jede Altersgruppe und jeden Trainingszustand gegeben. Auch wenn gerade in den nördlichen Ländern Europas viele Menschen glauben, sie könnten nicht tanzen, ist es wissenschaftlich bewiesen, dass uns das Rhythmusgefühl in die Wiege gelegt wird. Südamerikaner dagegen gelten als uncool, wenn sie nicht tanzen. Sogar das Gehirn eines Neugeborenen reagiert bereits auf den Takt eines Musikstücks. Musik mögen ja auch die allermeisten, die nicht an Amusie leiden. Diese Wahrnehmungsstörung führt zur Unfähigkeit Tonfolgen oder Rhythmen zu erkennen. Musik und Tanz ist in zahlreichen Kulturen Bestandteil von Festen und Ritualen. Tanzen zählt zu den sogenannten "kompletten" Sportarten, was heißt, dass eine große Zahl an körperlichen Beanspruchungsformen eingesetzt und trainiert wird. Schließlich erkranken Menschen oft, nicht an ihrem Alter, sondern eher am Bewegungsmangel. Die ständige Abstimmung mit einem Partner zur wechselnden Musik erfordert eine erhöhte geistige und soziale Flexibilität. Offensichtlich führt der Tanzsport gerade im Hobbybereich nicht zu akuten oder chronischen gesundheitlichen Schäden, sondern hat in den unterschiedlichsten Bereichen, wie Förderung des Stoffwechsels, Stärkung der Sehnen und Bänder, Aufbau von Muskulatur, moderate Steigerung der Ausdauer sowie Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems eher eine gesundheitsfördernde Wirkungen.

Das soziale Miteinander der Tänzer und Tänzerinnen trägt offensichtlich dazu bei dem Tanzsport treu zu bleiben und nicht schon nach den ersten, mühsamen Unterrichtsstunden aufzugeben. Ebenso sorgt das gestiegene Selbstwertgefühl, weil man inzwischen etwas Neues hinzugelernt hat, für eine erhöhte Motivation, wie spezielle Studien zeigen.

-> 2. Tanzarten und Ausrüstung

Julia F. Christensen / Tanzsport.de / AOK / TK

Geschrieben am von BG